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Gefangen im Gedankenkarussell - 5 Tips, die dir helfen können

Wenn du, ähnlich wie ich, dazu neigst alles zu analysieren, ja fast zu zerdenken bis du Kopfschmerzen bekommst, dann brauchst du ganz dringend Grübelpausen, weil du in diesem Zustand deine Gedanken und deine Energie womöglich nicht konstruktiv einsetzen kannst.

 

Es gibt Dinge im Leben, die uns so belasten, dass wir uns im Kopf regelrecht verknoten und verheddern. Wir kauen eine Situation, die nicht gut gelaufen ist, gedanklich immer und immer wieder durch.

Wir driften ab, sind unkonzentriert, nicht im Moment, verkrampfen uns und kriegen an solchen Tagen nicht viel auf die Reihe. Wir grübeln und grübeln und kommen auf keinen grünen Zweig, wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Kommt dir das bekannt vor? Keine Sorge, mit dir ist alles in Ordnung. Wir können alle im Gedankenkarussell feststecken. Sollte es für dich jedoch sehr belastend sein, solltest du mit deinem Hausarzt darüber sprechen. In einer Depression z.B. neigt man besonders zum grübeln.

 

Sobald du feststellst, dass du nur grübelst und nicht weiter kommst, verändere etwas an deiner momentanen Situation. Wenn du z.B. zuhause bist und feststellst du machst seit Stunden nichts anderes als dich im Gedankenkarussell zu drehen, lass nach Möglichkeit alles stehen und liegen.

Es ist wichtig, dass du etwas Abstand gewinnst, wenn du merkst, dass du nur noch im Gedankenlabyrinth herum irrst. Versuche es für eine gewisse Zeit gut sein zu lassen. Setz dich selbst nicht so unter Druck, damit tust du dir keinen Gefallen. Du bist gerade in einem Zustand in dem du deine wohlwollende und fürsorgliche Aufmerksamkeit brauchst.

 

Was dir helfen könnte:

  • Raus an die frische Luft. Ein kleiner Spaziergang bei dem du dich bewusst auf deine Umgebung fokussierst (was siehst du, hörst du, etc.) hilft deinem Gehirn etwas abzuschalten. Danach siehst du die Dinge womöglich etwas klarer.

 

  • Raus aus dem Kopf. Treibe Sport. Egal ob Yoga, Fitness, Schwimmen, Tanzen...Hauptsache du kommst in Bewegung und spürst dich und deinen Körper. Dabei baust du Stresshormone ab, was dir gut tun wird.

 

  • Schreiben. Schreibe dir alles von der Seele. Gerade abends vor dem Schlafengehen, kann das etwas Erleichterung verschaffen und du kannst besser einschlafen. Wenn wir die destruktiven, ziellosen Gedanken schwarz auf weiß sehen, schafft das ein Bewusstsein dafür, welche Gedanken wir da produzieren und können uns bewusst für konstruktive Gedanken entscheiden. Versuche deine Gedanken umzuformulieren. Helfen können Formulierungen wie: "Gerade habe ich vielleicht noch keine Lösung zu meinem Problem, aber ich werde die Lösung noch finden. Bisher habe ich in meinem Leben alles irgendwie geschafft. So wird es dieses Mal auch sein"

 

  • Atme. Atme. Atme. Ich glaube kaum etwas ist so wichtig, wie zwischendurch ein paar bewusste Atemzüge zu nehmen. Wenn wir bewusst atmen, können wir uns besser entspannen. Vielleicht kannst du daraus auch eine regelmäßige Meditationsroutine für dich entwickeln.

 

  • Sorge gut für dich. Vielleicht nimmst du ein heißes Bad und pflegst deinen Körper oder du hörst ein Hörbuch, schaust deinen Lieblingsfilm, isst dein Lieblingsessen, nimmst dir Zeit für eine Tasse Tee oder Kaffee, bastelst oder malst etwas, räumst etwas auf, was schon länger liegen geblieben ist... 

 

"Grübeln ist wie Schaukeln: Man bewegt sich, aber man kommt nicht von der Stelle"

von Phil McCraw

 

Ich hoffe meine Impulse können dir an solchen Tagen etwas helfen.

 

Und vergiss nicht: Du bist wertvoll! Du bist genug! Es ist schön, dass es dich gibt!

 

Wie schaffst du es aus dem Gedankenkarussell? Vielleicht hast du auch ein paar Ideen und Impulse für mich. Schreibe mir gern in den Kommentaren.

 

Deine Jennifer

 

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