· 

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt...

Manchmal mag es uns unbedeutend und wertlos erscheinen überhaupt loszugehen, weil wir nicht wissen wohin es geht. 

Nach dem Tod meiner Oma musste ich erst mal wieder gehen lernen. Ich wusste nicht wohin, aber ich wusste ich muss üben, sonst lerne ich es nie mehr.

 

Meine ersten Schritte waren nicht besonders schön anzusehen, vor allem die Wut ließ mich viel stolpern. Manchmal fiel ich hin und machte dabei auch etwas kaputt. Die Reparatur hielt mich dann eine Weile auf ehe ich mich immer wieder aufrappeln konnte, um weiter daran zu arbeiten wieder aufrecht durchs Leben zu gehen.

 

Ich lernte auf dem Weg, dass ich es langsam angehen musste. Einen Fuß vor den anderen und einen Schritt nach dem anderen. Wenn man zu viel auf einmal möchte, bekommt man in der Regel gar nichts oder zumindest nicht das was man sich wünscht.

Also Geschwindigkeit und vor allem die eigenen Ansprüche mal wieder runterfahren.

 

Es dauert so lange wie es eben dauert.

Alles braucht seine Zeit. Und dabei muss man vor allem betonen: Alles zu DEINER Zeit. Du hast dein eigenes Tempo. Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern genieße es und versuche dich in dein eigenes Tempo hinein zu entspannen. 

 

Und wenn der erste Schritt schwer fällt: Egal wie klein und unbedeutend er dir vorkommen mag, er ist am Ende ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Teil einer größeren Bewegung.

 

Es heißt ein Flügelschlag eines Schmetterlings vermag am anderen Ende der Welt einen Orkan auszulösen.

 

Die vermeintlich unbedeutenden Dinge sind am Ende gar nicht so unbedeutend.

 

Und auch der Weg entsteht erst beim Gehen. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

Wir müssen die Route oder das Ziel nicht immer genau bestimmen können, denn meistens geschehen die besten Dinge, wenn man ins Vertrauen geht.

 

Die schönsten Reisen habe ich erlebt, wenn ich 

  • meiner Intuition Raum gab
  • ins Vertrauen gegangen bin
  • und mich für Einladungen und Hinweise des Universums öffnete.

Wenn du ähnlich gerne planst und organisierst wie ich, überlässt du vielleicht auch nicht gerne etwas dem Zufall. Ich verstehe dich vollkommen! Ich fand es anfangs so gruselig mich darauf einzulassen weniger zu planen. Das ist normal. Unser Nervensystem, unsere inneren Bodyguards, versuchen natürlich uns vor den möglichen Gefahre und Katastrophen zu schützen, die eintreten könnten, wenn wir nicht ordentlich planen. Schließlich hat uns das Planen auch oft schon sehr geholfen und war wichtig, um uns sicher zu fühlen.

 

Die Bodyguards können aber auch übereifrig sein und uns das Leben dadurch auch unnötig schwer machen. Damit sie aber lernen sich zu entspannen, müssen wir ihnen die Gelegenheit dazu geben. Es muss ja nicht gleich eine Weltreise sein, aber ein Tagesausflug, der nicht bis ins Detail geplant ist und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb besonders schön und entspannend war, ist eine gute Erfahrung für dich und deine Bodyguards. So können sie mit der Zeit etwas entspannter werden und du damit auch.

 

Entspann dich ein wenig und hab etwas mehr Vertrauen. Man kann durch Planung und Organisation auch manche kleine wundersame Fügungen und Erfahrungen verpassen. Und geh den ersten Schritt, egal wie hässlich, unbedeutend oder sinnlos du ihn findest.

 

Danke, dass es dich gibt.

 

Jennifer

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Let´s connect: