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Vertrauen

Foto: Manuel Mauer
Foto: Manuel Mauer

Vor etwa 3 Monaten änderten sich ein paar zentrale Umstände in meinem Leben sehr überraschend. Das war sehr beunruhigend und sorgte für große Verunsicherung.


Ich machte in den letzten Wochen verschiedene Phasen durch. Erst war ich der Meinung, dass sicher bald alles wieder beim Alten wäre bis ich dann kurz darauf diese Hoffnung verlor und fast verzweifelte. Eine Zeit lang packte mich danach die Wut, die mich befähigte wichtige Dinge ins Rollen zu bringen bis dann die Luft raus war und ich erkennen musste, dass ich alles getan habe was ich tun konnte und mir nun nichts anderes bleibt als zu vertrauen. Holy Macaroni, das war der schwerste Moment.


Vertrauen erfordert irgendwie verdammt viel Mut. Es bedeutet loslassen, abgeben, sich eingestehen, dass man nicht alles kontrollieren kann.
Aber es tut dann auch unheimlich gut zu sagen: „Ok Leben! Mehr kann ich gerade nicht tun. Du bist dran.“ Einfach so. Ohne Angst. Dafür mit Zuversicht, Gelassenheit und Geduld, dass ich die richtigen Dinge auf den Weg gebracht habe und sich nun alles entfaltet.

Wenn ich einen Samen pflanze, bleibt mir auch nur noch zu vertrauen, dass daraus etwas Schönes gedeiht. Klar etwas nachhelfen hier und da mit Wasser, wenn der Regen ausbleibt, aber sonst heißt es vertrauen und warten.


Mittlerweile bin ich dankbar für die Entwicklungen, denn ich habe die Vermutung, dass sich meine Wünsche manifestieren. Vielleicht habe ich so nicht damit gerechnet, aber wenn ichs genauer betrachte (aus einer anderen Perspektive), geht das voll in die Richtung in die ich ja eigentlich will. Cool, oder?
Das Leben passiert für uns, nicht gegen uns.

 

Liebst,

Deine Jennifer

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